Aus den Spenden von Abgeordneten und Bezirksverordneten finanziert sich zu einem großen Teil die Arbeit des Landesverbandes Berlin und seiner Kreisverbände. Eine Umsetzung dieses Antrags hätte zur Folge, dass viele Kreisbüros geschlossen und vielen Angestellte der Kreisverbände sofort gekündigt werden müssten. Das würde die Arbeitsfähigkeit unserer Partei massiv einschränken bzw. in vielen Kreisverbänden und auch in der Landesgeschäftsstelle de facto beenden. Auch die Kreisverbände der Grünen Jugend werden von ihren grünen Kreisverbänden finanziert und wären sicherlich ebensfalls von Kürzungen betroffen. Das kann keiner wollen!
Außerdem ist es wünschenswert, dass Abgeordnete nicht nur von ihrem Mandat abhängig sind bzw. anderen wichtigen Tätigkeiten nachgehen können, wie z.B. Ärzt*innen. Ein Verbot von Nebentätigkeit bei gleichzeitiger Kürzung der Diäten macht die Abgeordnetentätigkeit noch viel unattraktiver und gefährdet die Unabhägigkeit der Abgeordneten.