Änderungen von A13 zu A13
Ursprüngliche Version: | A13 (Version 1) |
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Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 08.03.2025, 08:48 |
Neue Version: | A13 (Version 2) |
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Status: | Beschluss |
Eingereicht: | 27.03.2025, 21:40 |
Titel
Antragstext
Von Zeile 83 bis 84 einfügen:
Hilfesuchende niedrigschwellig informiert, unterstützt und an geeignete Stellen weitervermittelt.Menschen die psychotherapeutische Hilfe benötigen sind oft nicht in der Lage sich selber Hilfe zu suchen. Um diesen Menschen zu helfen fordern wir das Vermittlungsangebot der kassenärztlichen Vereinigung zu erweiteren. Diese soll neben der Psychotherapeutischen Sprechstunde auch als Vermittlungsstelle für einen niedrigschwelligeren Zugang zu längerfristige Therapie dienen. Wir fordern die Stärkung und Unterstützung von Beratungs und Informationsstellen, und wenn nötig fordern wir eine bedarfsgerechte Erweiterung dieser Angebote.
Des Weiteren setzen wir uns dafür ein, das Projekt "Nummer gegen Kummer" mit sofortiger Wirkung zu refinanzieren.
In Zeile 102:
Wahlalter abschaffenab 12 - Demokratische Teilhabe ermöglichen!
Von Zeile 104 bis 109:
Alters einer Person ab. Langfristig muss das politische Ziel sein, Wahlrecht bereits ab der Geburt zu ermöglichen. Dies kann jedoch nur im Einklang mit einem umfassenden Ausbau der politischen Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche einhergehen. Kurzfristig setzen wir uns daher für eine Herabsetzung des Wahlalters auf 12 Jahre für Wahlen des Berliner Abgeordnetenhauses und der Bezirksverordnetenversammlungen ein.
Wir fordern außerdem einen Ausbau von politischen Bildungsangeboten für alle Bevölkerungsgruppen. Die Inhalte davon müssen für alle Teile der Gesellschaft verfügbar sein und verständlich sowie barrierearm aufbereitet werden.
Außerdem müssen auch Wahlen selbst verständlich und barrierearm gestaltet werden.
Von Zeile 113 bis 115:
Legalisierung, einhergehend mit umfassenden Aufklärungsmaßnahmen und Hilfsangeboten für SuchtkrankeSuchterkrankte. Statt Verbotspolitik erkennen wir die Lebensrealität der Menschen an und versuchen sie in dieser zu unterstützen.
Von Zeile 122 bis 123 einfügen:
Checks kostenlos und anonym stattfinden, damit Nutzer*innen vor Strafverfolgung sicher sind. Zudem braucht es den Ausbau von Drogenkonsumräumen, damit diese flächendeckend verfügbar sind.
Von Zeile 130 bis 131:
Berlin gilt alsist eine Sportmetropole. Dafür ist jedoch nicht nur der Profisport verantwortlich. Für viele Menschen in unserer Stadt gehört Sport zum Alltag und
Von Zeile 159 bis 162:
Der Polizeigewalt und ein übermäßiges, militarisiertes Auftreten der Polizei sind bei Fußballspielen keine Seltenheit.
Für uns ist klar, dies ist keine Lösung, um Gewalt zu reduzieren und wir kritisieren dieses Auftreten scharf. Wir fordern außerdem Präventivmaßnahmen wie Awareness-Konzepte der Vereinen bei Veranstaltungen und Spielen, insbesondere bei Hochrisikospielen.
Um eine faire Kostenverteilung im Profisport zu fördern, muss der Berliner Senat muss sich der Bremer Praxis anschließen und die extra Kosten für Hochrisikospiele an die Deutsche Fußball Liga (DFL) weiterleiten. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Allgemeinheit für die hohen Sicherheitskosten bei bestimmten Fußballspielen aufkommt, während Vereine hohe Einnahmen erzielen. Dabei ist klar, dass diese Praxis nur für gewinnorientierte Veranstaltungen gilt, an der voraussichtlich mehr als 5.000 Personen zeitgleich teilnehmen werden, wenn wegen erfahrungsgemäß zu erwartender Gewalthandlungen der Einsatz von zusätzlichen Polizeikräften vorhersehbar erforderlich wird.
Von Zeile 167 bis 168 einfügen:
Möglichkeiten haben, Schwimmen zu lernen, unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Herkunft oder anderen Merkmalen. Wir als Grüne Jugend Berlin fordern kostenlosen Zugang für Schüler*innen in Schwimmbäder.
Nach Zeile 177 einfügen:
Ehrenamt in Sportvereinen fördern
Eine solidarische Gesellschaft lebt von Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen. Berlinweit sind das unter anderem über 60.000 Menschen, die ehrenamtlich z.B. als Betreuer*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen oder Platzwärter*innen in Sportvereinen aktiv sind und das Fundament des organisierten Sports bilden.
Dieses ehrenamtliche Engagement wollen wir als Grüne Jugend Berlin durch eine Erhöhung der Ehrenamtspauschale und die regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Übungsleitungspauschale fördern, so dass auch Menschen mit geringem Einkommen diese Tätigkeiten ausüben können. Neben der finanziellen Förderung setzen wir uns auch für die Stärkung der Aus- und Fortbildung von Trainer*innen ein. Dabei soll in der Ausbildung von Trainer*innen das Thema "sexualisierte Gewalt im Sport" verpflichtend sein sowie die Information zu Präventionsmaßnahmen und Schutzkonzepten.
Frauensport fördern – Sport ist nicht nur Männerfußball
Frauensport hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung und Aufmerksamkeit gewonnen. Dennoch bleibt die finanzielle und mediale Unterstützung im Vergleich zum Männersport, insbesondere zum Männerfußball, unzureichend. Als Grüne Jugend Berlin setzten wir uns dafür ein, dass Sportler*innen die Aufmerksamkeit, Reichweite und Förderung erhalten die ihnen zusteht. Ein Mittel dafür können auch sportliche Großveranstaltungen im Frauensport sein.
Für uns als Grüne Jugend Berlin ist klar, dass solche Sportgroßereignisse ökologisch nachhaltig gestaltet werden müssen und Deutschland eine Vorbildrolle für soziale Standards und Menschenrechte einnehmen muss. Demonstrationsverbote, wie sie zuletzt von der UEFA im Zuge der Herren Fußball-Europameisterschaft 2024 gefordert wurden, lehnen wir entschieden ab. Wenn solche Forderungen zur Bedingung einer Austragung werden, ist das für uns nicht akzeptabel. Damit geht auch einher, dass die Bedingungen für die Austragung von Großveranstaltungen transparent gemacht werden müssen und für die Öffentlichkeit einsehbar sein müssen.
Eine zentrale Frage bei sportlichen Großveranstaltungen ist auch die Kostenverteilung. Es muss dabei stets sichergestellt werden, dass sportliche Großereignisse nicht auf Kosten des Breitensportes finanziert werden. Außerdem lehnen wir Veranstaltungen ab, deren Kosten größtenteils durch die Steurzahlenden getragen werden, während die Gewinne privatisiert werden. Steuerbefreiung für die austragenden Unternehmen lehnen wir ab, um eine faire Lastenverteilung sicherzustellen.
Insofern diese Bedingungen erfüllt sind begrüßen wir auch die Initative von Deutschland sich um die Frauen Fußball-Europameisterschaft 2029 zu bewerben.
Sportliche Förderung in der SchuleMancherorts fällt in Berlin jahrelang wegen maroder Sporthallen der Sportunterricht aus. Daher setzen wir uns alle Grüne Jugend Berlin für ein berlinweites Förderprogramm zur Sanierung und Neubau von Sporthallen an Schulen ein. Dabei sollen die Standards der UN-Behindertenrechtskonvention beachtet und Orte geschaffen werden, an denen alle Jugendlichen und Kinder in ihrer Freizeit die Möglichkeit erhalten, kostenlos Sport zu treiben. Des Weiteren sollte der Sportunterricht nicht auf Leistungsdruck durch Noten basieren, sondern stattdessen den Spaß von Kindern an Sport und Bewegung fördern.