Änderungen von A12 zu A12
Ursprüngliche Version: | A12 (Version 1) |
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Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 08.03.2025, 08:29 |
Neue Version: | A12 (Version 2) |
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Status: | Beschluss |
Eingereicht: | 27.03.2025, 21:37 |
Titel
Antragstext
Von Zeile 10 bis 13:
insbesondere Hitze ein Problem. Wir müssen jetzt handeln, denn jede Tonne ausgestoßene Treibhausgase zählt. Gleichzeitig sehen wir die realpolitische Realität, in der der schwarz-rote Senat die Dringlichkeit verkennt und das Potential nicht nutzt. Dabei gibt es so viel zu tun:Gleichzeitig sehen wir, dass der schwarz-rote Senat die existenzielle Notwendigkeit von Klimaschutz verkennt und dringend benötigte Schutzmaßnahmen für die Menschen in unserer Stadt nicht umsetzt Dabei gibt es so viel zu tun:
Von Zeile 24 bis 27 einfügen:
Klimaschutz und Sozialpolitik gehören für uns untrennbar zusammen. Das wollen wir im Wahlprogramm der Grünen genau so festschreiben. Denn: Für den Klimaschutz dürfen Menschen nicht gegeneinander ausgespielt werden: Her mit dem Klimageld aud Bundesebene! Berlin muss zudem sicherstellen, dass Klimaschutz durch Sanierungen nicht zu teuren Nettowarmmieten führt. Für uns ist klar: Für Klimaschutzmaßnahmen müssen immer die Akteure zahlen, die sie verursachen: Klimaverschmutzende Konzerne!
Von Zeile 40 bis 41 einfügen:
Die Berliner Stadtwerke sollen in den umliegenden Bundesländern erneuerbare Energie-Infrastruktur kaufen.Außerdem sollen die Berliner*innen dabei unterstützt werden Energiegenossenschaften zu gründen und ihren Strom oder ihre Wärme selbst zu produzieren. Damit dieses Angebot auch von Menschen mit wenigen finanziellen und zeitlichen Ressourcen genutzt werden kann, sollen Quatiersmanagementbüros aufsuchende Pilotprojekte starten.
Von Zeile 43 bis 50:
Berlin hat die Strom- und Fernwärmenetzwerke zurück zurückgekauft. Wärme und Strom sind Grundbedürfnisse und dürfen nicht Profit Llogiken unterliegen. In einem klimanerutralen Berlin werden wir absehbar kein fossiles Gas und dadurch auch keine Gasverteilnetze mehr benötigen. Es muss daher still gelegt werden. Zentral für uns ist, dass dieses auslaufende Modell nicht zum Profit privater Unternehmen und zur Belastung öffentlicher Kassen sowie der betroffener Berliner*innen werden darf. Betroffene müssen rechtzeitig über die Stilllegung informiert und die Beschäftigten in den Prozess eingebunden werden. Wie Strom und Wärme produziert und verteilt werden, wollen wir gemeinsam demokratisch entscheiden. Deshalb unterstützen wir die Forderung nach einer Einführung eines Verwaltungsrates bei BEW wie ihn der Berliner Energietisch vorgeschlagen hat. Das Berliner Wärmenetz ist veraltet und muss massiv umgebaut werden, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. VattenfallDie GASAG muss mit bei den Investitionen für die Umstellung des FernwärmenetzesEnergiesystems auf erneuerbare Energien beteiligt werden, um seinerihrer Verantwortung gerecht zu werden. Auch das Stromnetz muss zukünftig umfassend ausgebaut werden, um neuen Bedarfen gerecht
Von Zeile 60 bis 62 einfügen:
Berlin klimaneutral werden will, muss die Wärmeversorgung radikal umgestellt werden. Zu lange aber wurde die Wärmewende verschlafen - wir brauchen jetzt Antworten, Lösungen und Unterstützungsangebote für Privathaushalte und Verbraucher*innen: Welche Wärme für sie infrage kommt, was in ihrem Viertel entstehen wird und welche Gemeinschaftslösungen kman finden kann. Berlin hat einen hohen Anteil an Fernwärme. Sowohl die dezentrale Wärmeversorgung, als auch die Fernwärme beruhen jedoch weiterhin zu großen
Von Zeile 66 bis 67:
Wasserstoff ist dezentral zu verwenden ist ineffizient. Als “grün” gilt“Grün” ist Wasserstoff nur, wenn er aus Überschüssen erneuerbarer Energie erzeugt wird. Für
Von Zeile 76 bis 78 einfügen:
müssen in den Prozess der Transformation mit eingebunden und rechtzeitig informiert, sowie in der Umrüstung auf Wärmepumpen oder wenn nötig auf Fernwärme unterstützt werden.
Von Zeile 111 bis 112 einfügen:
von den Privatpersonen vorgestreckt werden müssen, damit sich alle Menschen die Transformation leisten können.
Wir wissen aber, dass nicht alle Berliner*innen in Fernwärmenetzgebieten wohnen. Gerade in Gebieten, in denen keine Fernwärme umsetzbar ist, muss über Alternativen aufgeklärt und Lösungen wie Nahwärmenetze und nachbarschaftliche Lösungen gefördert werden. Wir fordern deshalb, dass der Senat Wärmeberatungen in allen Bezirken finanziert und gesetzliche sowie verwaltungstechnische Hürden für Nahwärmenetze und kooperative Lösungen zwischen privaten und öffentlichen Abnehmer*innen fördert.
Von Zeile 117 bis 119 einfügen:
wir: Weg mit der Schuldenbremse. Wir brauchen massive Investitionen in Klimaschutz, Klimaanpassungsmaßnahmen und Klima-Infrastruktur wie die Sanierung öffentlicher und privater Gebäude, die Geothermie, den Solarausbau und eine Zukunftsfähige Wärmeversorgung.
Von Zeile 122 bis 125:
Vegan- und Bio-Standard:
Verpflichtende vegane undvegane, vegetarische, bezahlbareund nachhaltige Optionen in allen Kitas, Schulen und Behörden, Verbot von fleischhaltigen Angeboten. Jede öffentliche Einrichtung (Schulen, Universitäten, Behörden, Krankenhäuser) sollte täglich eine vollwertige, bezahlbare vegane Mahlzeit anbieten. Subventionen für Fleisch- und Milchprodukte
Von Zeile 128 bis 130 löschen:
Förderung von Hanf als landwirtschaftliche Alternative: Hanf benötigt wenig Wasser, kommt ohne Pestizide aus und bindet großebindet große Mengen CO₂. Er sollte in Agrarförderprogramme aufgenommen werden.
In Zeile 138:
InsektenschutzÖkologie
Nach Zeile 146 einfügen:
- Schaffung von mehr Blühstreifen und geschützten Nistflächenm für Bienen
- Mehr Mittel für eine nachhaltige Grünpflege, welche insbesondere Berliner Zielarten in den Fokus nimmt
- Moore und Feuchtwiesen speichern Kohlenstoff und tragen aktiv zu mehr Klimaschutz bei. Wir fordern deshalb, dass im Sinn der Klimaziele die konsequente Wiedervernässung von Mooren und Feuchtwiesen in Berlin vorangetrieben wird. Es muss sichergestellt werden, dass alle diese Flächen angemessen mit Wasser versorgt werden.
- Waldumbau konsequent vorantreiben: Um die Berliner Wälder resilienter gegen Trockenheit und Waldbrände zu machen und die Anreicherung von Grundwasser zu stärken, brauchen wir mehr Mischwälder. Das unter Rot-Grün-Rot gestartete Programm zum Umbau der Berliner Wälder muss vorangetrieben werden. Auch den Bezirken müssen entsprechende Mittel zum Umbau von Park- und Grünflächen zur Verfügung gestellt werden.
Klimaanpassung konsequent umsetzen
Bereits heute süren wir wie Hitzewellen und Extremwettereignisse das Berliner Stadtklima massiv beeinflussen. Die zunehmende Erderwärmung verschärft diese Entwickliung. Wasser wird in der Stadt zunehmend zu einer knapperen Ressource und gleichzeitig spüren vor allem Menschen mit geringen Einkommen und in der Obdachlosigkeit die Erhitzung der Stadt am stärksten . Wir fordern deshalb:
- Entsiegelung und Begrünung muss vorangebracht werden: Es geht nicht, dass Schwarz-Rot die Entsiegelungsmittel des Stadtverschönerungsprogramms eingestampft hat. Fakt ist: Wenn wir Klimaschutz vor Ort leisten wollen, brauchen wir mehr Entsiegelung, mehr Begrünung und mehr Schatten. Wir brauchen hierfür eine unkomplizierte, direkte Hilfe für die Bezirke.
- Hitzehilfe im Sommer: Gerade einkommensschwache und obdachlose Menschen sind im Sommer Hitzewellen oft schutzlos ausgeliefert. Parallel zur Kältehilfe brauchen wir im Sommer eine flächendeckende Hitzehilfe, um kühle Räume, medizinische Unterstützung und Schutz zu bieten.
- Wasserverschwendung entgegentreten: Während Trockenperioden in Berlin immer mehr zur Regel und das Wasser in der Spree immer knapper wird, gibt es weiterhin sowohl umfassende, kostenlose Entnahmen von Wasser aus Fließgewässern sowie Menschen, die für Rasen und Pool massive Mengen Wasser verwenden. Wir fordern, dass es unterschiedliche Wassertarife für Normal- und Großverbraucher geben soll.
Von Zeile 149 bis 151:
zugespitzt. Wir setzen uns dafür ein, dass die Grünen Berlin nicht hinter ihren bisherigen Forderungen zurückbleiben und erneut das Themasozialgerechten KlimaKlimaschutz wieder als ein zentrales Thema in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfes und ihres gesamten politischen
Von Zeile 154 bis 156 einfügen:
nicht von selbst, wenn wir einfach nicht darüber sprechen. Auch die Verteidigung des Tempelhofer Felds, des Emmauswalds, der A100 und der Wuhlheide sind Kämpfe im Kontext der Klimakrise und des Kapitalismus.