| Veranstaltung: | Landesmitgliederversammlung auf der Bezirkekonferenz |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Emma Unser, Lea Walter, Katinka Wellnitz |
| Status: | Eingereicht (ungeprüft) |
| Angelegt: | 14.08.2020, 21:52 |
A2: ‘Frauen, Inter und Trans* Personen’ in ‘Frauen, Inter, Nicht-binäre, Trans-Personen und Agender*‘ umwandeln
Antragstext
Das Frauen-Inter-Trans*statut der GRÜNEN JUGEND BERLIN wird um folgenden Absatz
§ 8 Schlussbestimmungen ergänzt.
§ 8 Schlussbestimmungen
Durch das Akronym FINTA* sind Frauen, Inter*- und Trans*personen jeden Genders
und Menschen, die sich als nicht-binär oder Agender* identifizieren, bezeichnet.
Die Selbstidentifikation ist dabei ausschlaggebend.
Begründung
Der Begriff FINTA* inkludiert Frauen, Inter*- und Trans*personen jeden Genders und Menschen, die sich als nicht-binär oder Agender* identifizieren, in die queerfeministische Arbeit und macht sie sichtbar. Nicht-binäre Menschen und Agender* leiden besonders stark unter dem binären Geschlechtersystem und den patriarchalen Strukturen.
Die Maßnahmen der GRÜNEN JUGEND Berlin zur Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, sollten insbesondere marginalisierten und vom Patriarchat unterdrückten Gruppen zur Verfügung stehen. Die bisherige FIT*-Förderung muss, neben Frauen, Inter*- und Trans*personen, ausdrücklich auch an nicht-binären Menschen und Agender* gerichtet sein. Dies muss auch in der Satzung sichtbar und explizit verankert werden.
Jede Person entscheidet selbst, ob und mit welchem Gender sie sich identifiziert. Die GRÜNE JUGEND akzeptiert und respektiert diese Selbstidentifikation.

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