A9: Voten der Grünen Jugend Berlin
Antragsteller*in: | Landesvorstand der GJ Berlin (dort beschlossen am: 08.03.2025) |
---|---|
Antragshistorie: | Version 1(08.03.2025) |
Antragsteller*in: | Landesvorstand der GJ Berlin (dort beschlossen am: 08.03.2025) |
---|---|
Antragshistorie: | Version 1(08.03.2025) Version 1 |
Junge, kompetente Menschen in die Parlamente – Die GRÜNEN JUGEND Berlin erhebt
Anspruch auf drei Plätze für dasBerliner Parlament!
Im Herbst 2026 werden in Berlin sowohl die Bezirksverordnetenversammlungen als
auch das Abgeordnetenhaus neu gewählt. Als Grüne Jugend Berlin kämpfen wir
darum, junge, linke und engagierte Menschen in die Parlamente zu bringen.
Von BÜNDNIS 90/ Die Grünen Berlin erwarten wir Unterstützung und Kooperation
dabei, junge Menschen in die Parlamente zu bringen um die Repräsentation und die
thematische Auseinandersetzung mit Themen dieser Generationen zu gewährleisten.
Wir kämpfen eben nicht nur auf der Straße und in Bündnissen für eine gerechtere
und nachhaltigere Welt, sondern auch in Parlamenten. Ein wichtiges Instrument
ist für uns die Teilhabe an demokratischen Prozessen, um für eine sozial
gerechte, zukunftsorientierte und gerechte Stadt zu kämpfen.
Abgeordnetenhaus
Die Liste für das Abgeordnetenhaus wird auf einer
Landesmitgliederversammlung/Landesdelegiertenkonferenz gewählt. Solange das
Quorum von 10% Anwesenheit der Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Berlin
erreicht ist, dürfen alle Mitglieder mitwählen. Daher wollen wir zahlreich
vertreten sein, denn jede Stimme für unsere Kandidat*innen zählt.
Unser langfristiger Anspruch ist möglichst vielees, dass im Berliner Parlament
genauso wie in der Berliner Zivilgesellschaft circa ein drittel junge Menschen
vertreten sind. Davon sind wir im Berliner Parlament und in der Grünen Fraktion
Berlin noch weit entfernt. Deshalb werden wir für drei junge kämpferische
Kandidat*innen der GJ Berlin auf der Landesliste der Grünen Berlin für die
Abgeordnetenhauswahl und ihren Einzug ins Abgeordnetenhaus streiten.
Aus diesem Grund wollen wir auf unserer Landesmitgliederversammlung im Herbst
2025 drei Voten vor der Listenaufstellung der Grünen Berlin vergeben. Davon sind
basierend auf unserem FINTA*-Statut laut Quotierung zwei FINTA* Plätze und einen
offener Platz.
Aus diesem Grund wollen wir auf unserer Landesmitgliederversammlung im Herbst 2025 drei Voten vor der Listenaufstellung der Grünen Berlin vergeben. Davon sind basierend auf unserem FINTA*-Statut laut Quotierung zwei FINTA* Plätze und einen offener Platz.
Wahlkampf
Unsere Votenträger*innen treten nicht über die Liste der Grünen Jugend für das Abgeordnetenhaus an, sondern für unsere Mutterpartei, Bündnis 90 / Die Grünen Berlin. Darum werden wir als Grüne Jugend Berlin auch engagiert für Bündnis 90 / Die Grünen Berlin Wahlkampf machen und unsere Mitglieder motivieren, sich auf Aktionen auf Landesebene aber auch in ihren Kreisverbänden im Wahlkampf einzubringen, um gemeinsam mit den Mitgliedern von Bündnis 90 / Die Grünen Berlin an Ständen und Haustüren ansprechbar zu sein und progressive Positionen zu vertreten.
Aus diesem Grund wollen wir auf unserer Landesmitgliederversammlung im Herbst 2025 drei Voten vor der Listenaufstellung der Grünen Berlin vergeben. Davon sind basierend auf unserem FINTA*-Statut laut Quotierung zwei FINTA* Plätze und einen offener Platz.
Wir fordern zudem eine finanzielle Abgabe von 2% der Abgeordnetendiäten an die Grüne Jugend Berlin. Diese 2% sollen aus den Mandatsabgaben an den LV verrichtet werden, um keine Mehrbelastung zu erzeugen.
Aus diesem Grund wollen wir auf unserer Landesmitgliederversammlung im Herbst 2025 dreivier Voten vor der Listenaufstellung der Grünen Berlin vergeben. Davon sind, basierend auf unserem FINTA*-Statut laut Quotierung zwei FINTA* PlätzeQuotierung, zwei FINTA*-Plätze und einen offener Platzzwei offene Plätze vorgesehen. Zur gezielten Förderung von MARE-Personen wird der erste offene Platz in einen MARE-Platz umgewandelt.
Aus diesem Grund wollen wir auf unserer Landesmitgliederversammlung im Herbst 2025 drei Voten vor der Listenaufstellung der Grünen Berlin vergeben. Davon sind basierend auf unserem FINTA*-Statut laut Quotierung zwei FINTA* Plätze und einen offener Platz.
Wahlkampf
Über die Votenvergabe hinaus setzen wir uns als Grüne Jugend Berlin aktiv im Wahlprogrammprozess von Bündnis90/die Grünen Berlin für junge und linke Perspektiven ein. Um die inhaltliche Aufstellung der Grünen Partei zu beeinflussen, haben wir unseren eigenen Wahlprogrammprozess aufgesetzt. Auf diese Weise wollen wir unsere gesamte Basis der Grünen Jugend Berlin in den Prozess mit einbinden und die Themen, für die sich unsere Verhandler*innen einsetzen, basisdemokratisch beschließen.
Als unabhängige und basisdemokratisch organisierte Jugendorganisation fahren wir seit Jahren eigenständige (Wahlkampf-)Kampagnen, welche spezifisch auf junge Menschen ausgelegt sind. Unsere GJ-Votenträger*innen werden als unsere Kandidat*innen ein wichtiger Teil der Kampagne für die Abgeordnetenhauswahl 2026 sein. Wir ermutigen unsere Mitglieder, unsere Kampagne und unsere Kandidat*innen, welche sie selbst gewählt haben, aktiv zu unterstützen. Grundsätzlich bleibt für uns jedoch wichtig: Jedes Mitglied kann selbstbestimmt über die Ausprägung, Intensität sowie Art und Weise seines Wahlkampfes entscheiden.
Bezirksverordnetenversammlung
Als Landesverband haben wir keine Wirkungsmacht in den Bezirken. Die Vergabe von
Voten für die BVVen bleibt Entscheidung und Zuständigkeit der Bezirksguppen der
Grünen Jugend Berlin auf Grundlage der Satzung der Grünen Jugend Berlin sowie
den Satzung der Bezirksgruppe. Wir werden den Votenvergabe-Prozess der Bezirke
jedoch beratend begleiten.
Votenvergabe
Als Grünen Jugend Berlin liegt unserer Arbeit sowohl ein FINTA*-Statut, als auch
ein MARE*-Statut zu Grunde. Das bedeutet für uns, dass wir besonders MARE
Personen und FINTA* Personen empowern möchten, sich auf die Voten zu bewerben.
Deutsche Parlamente zeigen keinen verhältnismäßigen Durchschnitt der Bevölkerung
und wir wollen gerade Personen, die diesen unterrepräsentierten Gruppen
angehören, in unserem Verband und unserer poltischen Arbeit stärken.
Unsere Erwartungen an Votenträger*innen
Die Grüne Jugend Berlin steht für eine antirassistische, queerfeministische,
klimagerechte und soziale Gesellschaft. Diese Werte müssen auch von den Voten
vertreten werden.
Von den GJB-Votenträger*innen erwarten wir, dass sie sich aktiv in den Wahlkampf
der Grünen Jugend Berlin einbringen. Sie vertreten im Wahlkampf nicht nur sich
selbst, sondern repräsentieren unseren Verband. Daher ist es wichtig, dass es
regelmäßige Absprachen mit dem Landesvorstand der Grünen Jugend Berlin gibt.
Die Mandatsträger*innen sind bei ihrer Arbeit in erster Linie ihrem Gewissen
verpflichtet. Wir erwarten zudem uns aber von unseren Mandatsträger*innen, dass
sie sich weiterhin für GJ-Positionen einsetzen und den Landesverband sowie die
Bezirksgruppen dabei unterstützen, unsere Forderungen ins Parlament und die
Partei zu tragen. Wir erwarten außerdem die Unterstützung unseres Verbandes
durch eine gute und kommunikative Zusammenarbeit sowie durch das zur Verfügung
stellen von Ressourcen.
Die Mandatsträger*innen sind bei ihrer Arbeit in erster Linie ihrem Gewissen verpflichtet. Wir erwarten zudem uns aber von unseren Mandatsträger*innen, dass sie sich weiterhin für GJ-Positionen einsetzen und den Landesverband sowie die Bezirksgruppen dabei unterstützen, unsere Forderungen ins Parlament und die Partei zu tragen. Wir erwarten außerdem die Unterstützung unseres Verbandes durch eine gute und kommunikative Zusammenarbeit sowie durch das zur Verfügung stellen von Ressourcen unter anderem durch die Leistung von Mandatsträger*innenbeiträge an die Grüne Jugend Berlin während der gesamten Legislaturperiode.
Unterstützung von Votenträger*innen
Wir stehen als Verband solidarisch hinter unseren Votenträger*innen! Durch
strategischen Austausch und Zusammenarbeit wollen wir während des Wahlkampfes
und anschließend in den Parlamenten eine gerechte Politik von und für junge
Menschen erstreiten.
*FINTA*: Female, Inter, Nonbinary, Trans, Agender
*MARE: Menschen mit Antisemitismus- und/oder Rassismuserfahrungen