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            <title>FLINTA* -Vollversammlung: Alles</title>
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                <title>FLINTA* -Vollversammlung: Alles</title>
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                        <title>A2: Gegen sexualisierte Gewalt im Netz</title>
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                        <author>Elena Steinbach</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sexualisierte Gewalt im Netz ist keine Randerscheinung – sie ist Alltag, und sie trifft allermeistens uns. 70 Prozent der befragten Mädchen und jungen Frauen in Deutschland berichten von Bedrohungen, Beleidigungen und Diskriminierungen in sozialen Medien, das ist öfter als auf der Straße. Laut der Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug&quot; gab rund jede zweite Frau, die von Hass im Netz betroffen war, an, dass sich dieser auf ihr Aussehen bezog. 76 Prozent der Befragten sind bereits Hate Speech im Netz begegnet, besonders häufig jüngere Nutzer*innen unter 25 Jahren. Diskriminierende, sexualisierende und bedrohende Kommentare richten sich überproportional gegen FLINTA*, queere Personen und People of Color. Deshalb ziehen sich viele aus sozialen Medien zurück, posten weniger, schweigen. Das ist kein individuelles Problem, das ist strukturelle Gewalt, die Menschen aus dem öffentlichen Raum verdrängt. Und dieser öffentliche Raum ist heute auch digital und von einigen Wenigen reguliert. Wir verbringen einen großen Teil unseres politischen und sozialen Lebens auf Instagram, TikTok und Co. und erleben dort, wie Hass und Sexualisierung gezielt eingesetzt werden, um uns zum Schweigen zu bringen. Plattformen reagieren zu langsam, löschen zu selten, und schützen Betroffene nicht ausreichend. Dagegen wollen wir als Grüne Jugend Berlin aktiv etwas tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die FLINTA* Vollversammlung stellt fest:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Sexualisierte Gewalt im Netz trifft FLINTA* systematisch und hat konkrete Folgen: Selbstzensur, Rückzug aus dem öffentlichen Raum und psychische Belastung. Das ist ein politisches Problem, kein individuelles.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Meldungen durch Accounts mit Reichweite und Sichtbarkeit erhöhen nachweislich den Druck auf Plattformen, Inhalte tatsächlich zu löschen. Als Grüne Jugend Berlin haben wir diese Reichweite und wir sollten sie nutzen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Viele Betroffene wissen nicht, wo sie Hilfe bekommen oder wie sie sich wehren können. Als politische Jugendorganisation können wir nicht nur melden, sondern auch informieren, vernetzen und auf Unterstützungsangebote hinweisen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die FLINTA* Vollversammlung fordert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die Grüne Jugend Berlin nutzt ihre offiziellen Social-Media-Accounts aktiv, um sexualisierende, diskriminierende und bedrohliche Posts und Kommentare auf den gängigen Plattformen zu melden, koordiniert und sichtbar.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Es wird ein einfaches Verfahren entwickelt, über das Mitglieder solche Inhalte intern weitermelden können, damit wir gebündelt und schnell handeln können.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Die Grüne Jugend Berlin vernetzt sich aktiv mit Beschwerde- und Beratungsstellen zu sexualisierter Gewalt im Netz, zum Beispiel HateAid oder jugendschutz.net, und leitet Betroffene gezielt an diese weiter, etwa über unsere Social-Media-Kanäle und die Website.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Die Grüne Jugend Berlin setzt sich auf Landes- und Bundesebene dafür ein, dass Plattformen gesetzlich stärker verpflichtet werden, sexualisierte Gewalt im Netz konsequent zu löschen und Betroffene besser zu schützen.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 May 2026 10:59:32 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Verbindliche FLINTA*-Treffen in Kreisverbänden</title>
                        <link>https://gjberlin.antragsgruen.de/flinta-vv/Verbindliche-FLINTA-Treffen-in-Kreisverbanden-41332</link>
                        <author>FLINTA*-Team GJB (dort beschlossen am: 19.05.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die FLINTA* Vollversammlung der Grünen Jugend Berlin beschließt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die FLINTA* Vollversammlung beauftragt sich, folgenden Satzungsänderungsantrag zur nächsten Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend Berlin einzureichen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Alle Mitglieder der FLINTA* Vollversammlung sind aufgerufen, diesen Antrag auf der LMV aktiv zu unterstützen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Sollte es Probleme bei der Antragsstellung geben, übergibt die FLINTA* Vollversammlung dem FLINTA* Team das Verhandlungsmandat.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>,,Die Landesmitgliederversammlung möge beschließen, die Landessatzung der Grünen Jugend Berlin um folgenden Paragraphen zu ergänzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Statut der GRÜNEN JUGEND Berlin</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 9 FLINTA*-Treffen in den Kreisverbänden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Jeder Kreisverband ist verpflichtet, mindestens einmal pro Quartal ein FLINTA*-Treffen durchzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) FLINTA*-Treffen sind Zusammenkünfte, die ausschließlich für Frauen, Lesben, inter-, nicht-binäre, trans* und agender Personen zugänglich sind. Sie dienen der Vernetzung, dem gegenseitigen Empowerment sowie der Schaffung eines sicheren Raumes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Das FLINTA*-Treffen kann gemeinsam mit einem oder mehreren anderen Kreisverbänden durchgeführt werden. Die Verpflichtung nach Absatz 1 gilt für alle beteiligten Kreisverbände als erfüllt.&#039;&#039;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Kreisverbände führen bereits FLINTA*-Treffen durch, aber ohne satzungsmäßige Grundlage ist das von einzelnen Personen abhängig und nicht dauerhaft gesichert. Wir wollen FLINTA*-Treffen als festen Bestandteil aller Kreisverbände verankern, damit alle FLINTA*-Mitglieder der Grünen Jugend Berlin Zugang zu einem sicheren Vernetzungsraum haben, verlässlich und ohne Ausnahmen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 23 May 2026 10:29:34 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>