| Antrag: | Leitantrag: Berlin in unseren Händen |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Antragskommission |
| Status: | Übernahme |
| Verfahrensvorschlag: | Übernahme |
| Eingereicht: | Heute, 10:34 |
Ä16 zu L1: Leitantrag: Berlin in unseren Händen
Antragstext
Von Zeile 5 bis 8:
Berlin ungebrochen ist. Das gibt uns und unseren Bündnispartner*innen Hoffnung und Bestätigung in unserer Arbeit. Die Vergangenheit hat uns jedochaber auch gezeigt: Wandel passiert nicht nur durch das Zeichnen von Utopien oder das Besetzen von parlamentarischen Sitzendurch Sitze im Parlament. Wandel passiert, wenn wir die Stadt zurückerobern.
Von Zeile 15 bis 25:
Das Vertrauen vielerViele Berliner*innen haben das Vertrauen in rein institutionelle Politik wurde verspieltverloren. Die Erfahrungen mit progressiven Regierungsmehrheiten zeigen, dass Forderungen unserer Bündnispartner*innen nicht automatisch umgesetzt werden, nur weil sie im Koalitionsvertrag niedergeschrieben wurdenstehen. Deshalb rücken wir die Straße wieder ins Zentrum unseres Handelns.
Die traditionelle Doppelstrategie der Grünen Jugend, ein Verbindungspunkt zwischen Straße und Parlament zu sein, soll mit unseren Votenträger*innen im AGHAbgeordnetenhaus gefestigt werden. Die Straße soll dabei das wichtigste Korrektiveine kontrollierende Gegenkraft einer progressiven Regierung bleiben. Denn parlamentarische Einbindung darf nicht zu KonformitätAnpassung führen, sondern muss als verlängerter Arm von sozialen Bewegungen in Regierungsarbeit dienenwirken.
Von Zeile 33 bis 35:
Die europaweiten Proteste sind kein isoliertes Phänomen, sondern Teil einer globalen Welle des Widerstands gegen Austerität, Prekarisierungstaatliche Sparpolitik, unsichere Arbeits- und Lebensverhältnisse und politische Entmachtung junger Menschen. Durch diese Bewegungen entsteht ein neues
Von Zeile 40 bis 41:
Ressourcen zu nutzen und in der neuen Legislaturperiode aus Vernetzung zwischen Parlament und StStraße mehr als nur Symbolpolitik zu machen.
Von Zeile 44 bis 49:
Beim Verbandstag im Herbst haben wir viel über die Zukunft der Grünen Jugend Berlin diskutiert. Diese Ergebnisse gießenfassen wir jetzt in die Form eines Beschlusseseinem Beschluss zusammen, um aus den Debatten Konsequenzen zu ziehen.
Wohnen ist keine Ware, Pflege ist politisch'Deutsche2021 stimmten die Berlinerinnen im Volksentscheid dafür, große Wohnungskonzerne wie Deutsche Wohnen & Co enteignen' wurde 2021 per Volksbegehren beschlossenzu vergesellschaften. Heute arbeitet die Bewegung eng mit Mieter*innenverbänden zusammen und hat gemeinsam
Von Zeile 54 bis 56:
Mieter*innen- und Arbeiter*innenkämpfe sind miteinander verschränkt, da beiden klar die Klassenfrage zu Grundezugrunde liegt. Wir dürfen sie nicht gegeneinander ausspielen. Stattdessen wollen wir lernen, diese Zusammenhänge zu benennen und
Von Zeile 92 bis 94 einfügen:
sondern hinter geschlossenen Türen. Das geht nicht an uns vorbei. Als Verband mobilisieren wir zu Demos, organisieren sie selbst und machen auf unseren Kanälen sichtbar, was andere lieber im Stillen beschließen würden.
